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| Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten in Niedersachsen e.V. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erfolg für Psychotherapeuten bei Gesundheitsreform | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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16.01.2007 Die Gesundheitsreform kommt endgültig und unwideruflich: Die Regierungskoalition und die Länder haben sich jetzt auf einen Kompromiß geeinigt. Der Bundestag wird - noch mal um zwei Wochen verschoben - am 2. Februar entscheiden, und der Bundesrat dann Mitte Februar, aber das ist eigentlich nur noch Formsache. Sie haben dies alles wahrscheinlich schon der Tagespresse entnommen. Was dort aber nicht steht - und das ist für uns das Wichtigste! -, ist, daß unsere elementarsten Änderungswünsche hinsichtlich Einzelleistungsvergütung und der "angemessenen" Höhe dieser Einzelleistungsvergütung nach unseren Informationen in der jetzt konsentierten Fassung des Gesetzes drin sind! Nachdem zunächst der Bundesrat sich den gut begründeten Änderungswünschen der Psychotherapeuten angeschlossen hat, haben sich auch das BMG und die Regierungskoalition hier bewegt. Damit ist - sofern Bundesrat und Bundestag endgültig zustimmen, was aber kaum anzuzweifeln ist - ein großer, bitterer Kelch an uns Psychotherapeuten vorübergegangen. Es ist ein echter Grund zur Freude und ein anfangs kaum geahnter oder erwarteter Erfolg - schließlich sind ganz andere mächtigere Lobbyisten leer ausgegangen. Und was mich daran besonders freut: Der bvvp hat mit hartnäckigem Einsatz maßgeblich daran mitgewirkt! An solchen Stellen hat man das Gefühl, dass doch nicht alles überflüssig und umsonst ist, was wir als Ihre Interessensvertreter und Lobbyisten so machen und an vielen Stellen versuchen einund unterzubringen... Dennoch kann die Freude nicht ungetrübt sein. Das Budget bleibt - und damit bleiben die Verteilungskämpfe. Ob daran die jetzt geäußerte Bereitschaft der Regierungskoalition zu Honorarerhöhungen wirklich etwas ändern wird, ist äußert zweifelhaft. Wir Psychotherapeuten werden sicher weiter um die angemessene Höhe der Vergütung kämpfen müssen, auch wenn das jetzt wieder im Gesetz steht... Quelle: Dr. Frank Roland Deister, 1. stellv. Vorsitzender des bvvp | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||