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| Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten in Niedersachsen e.V. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bereitschaftsdienst für ärztliche Psychotherapeuten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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07.01.2007 Der bvvp Niedersachsen möchte die Einführung eines "Psychotherapeutischen Bereitschaftsdienstes" (PBD) im Bereich Hannover anregen. Nachdem jetzt Anfragen zur konkreten Umsetzung kamen, hier einige weitere Informationen. Der Dienst ist gedacht als eine freiwillige Alternative für ärztliche Psychotherapeuten zum allgemeinen ärztlichen Bereitschaftsdienst bzw. psychiatrischen Hintergrunddienst. Als Modell dafür steht der seit über 10 Jahren in Hamburg stattfindende PBD Pate. Der diensthabende Therapeut befindet sich während des 4-stündigen Dienstes (12.00-14.00 und 18.00-20.00) in seiner eigenen Praxis und ist, über eine zentrale Rufnummer der KV, telefonisch für Patienten zu erreichen. Im PBD geht es vor allem um die Vermittlung freier Therapieplätze an hilfesuchende Patienten. In Hamburg nehmen mittlerweile übrigens 90% der psychotherapeutisch niedergelassenen Ärzte am PBD teil. Der PBD umfasst jährlich etwa 250 Termine (werktags Montag-Freitag). Der Umfang der Inanspruchnahme eines Einzelnen im Rahmen des PBD kann daher leicht aus der Zahl der psychotherapeutisch tätigen niedergelassenen Ärzte abgeleitet werden. Bei etwa 180 infrage kommenden ärztlichen Kolleginnen und Kollegen in Hannover ergibt das bei: - 45 Teilnehmern (25% Beteiligung): 5-6 Termine im Jahr pro Teilnehmer - 90 Teilnehmern (50% Beteiligung): 2-3 Termine im Jahr pro Teilnehmer - 160 Teilnehmern (90% Beteiligung): 1-2 Termine im Jahr pro Teilnehmer Im Vergleich dazu sind im psychiatrischen Notdienst 5-6 Termine im Jahr, im allgemeinen Notdienst 3-4 Termine im Jahr zu absolvieren. Der PBD findet zudem nicht am Wochenende und Feiertagen statt. Allerdings wird der PBD unentgeltlich geleistet. Die Einführung eines PBD würde einige Vorteile mit sich bringen. Zunächst wäre damit eine deutliche Verbesserung der Patientenversorgung verbunden. Patienten sind momentan bei der Suche nach einem Therapieplatz allein auf das entsprechende Internetangebot der KVN angewiesen. Zudem wären dadurch die Psychotherapeuten in der Öffentlichkeit erstmals als eigenständige Berufsgruppe präsent, was dem Image in der Bevölkerung sicherlich förderlich wäre. Weiter lassen sich Kosten vermeiden, die z.B. bei einer Teilnahme am psychiatrischen Notdienst anfallen (Haftpflichtversicherung, Verwaltungskosten). Aber auch die Vermeidung von Rechtsunsicherheiten bei einer Dauervertretung im Allgemeinen Notdienst ist ein beachtliches Argument. Laut Notdienstverordnung ist eine Vertretung nur aus eng definierten, "wichtigen" Gründen gestattet. Da diese bei Dauervertretungen eigentlich nicht greifen, findet die Vertretung letztlich im juristisch unsicheren Bereich statt. Außerdem gibt es keinerlei Gewähr dafür, dass es auch in Zukunft möglich sein wird, sich dauerhaft problemlos vertreten zu lassen. Da die Notdienstverordnung dies nicht vorsieht, gibt es auch keinen Rechtsanspruch darauf. Wir möchten deshalb erneut alle interessierten ärztlichen Kolleginnen und Kollegen aus dem KV-Bezirk Hannover zur Teilnahme an einer Arbeitsgruppe aufrufen, um die Schaffung eines örtlichen PBD zu initiieren. An einer Mitarbeit Interessierte können sich bei der Geschäftsstelle <../../../kont/land.html> melden | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||